Roter Löwe von der BuchBanane

Liebe Bananen, lange bevor ich die BuchBanane wurde, habe ich mal an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb teilgenommen. Die Erlöse der daraus entstandenen Anthologie kamen dem Projekt Hand in Hand e.V. zu Gute, die sich für Waisen in Swasiland einsetzen.
Das Ganze ist Jahre her und das Buch gibt es leider nicht mehr käuflich zu erwerben. Aber ich wollte euch diese Perle meiner frühen Schriftstellerjahre nicht vorenthalten 😀
Wenns euch gefällt, dann wünsch ich euch viel Spaß damit. Und wer dem Verein gerne eine kleine Spende zukommen lassen will (ich hab mit denen nichts zu tun und bin lediglich über diese lang zurückliegende Wettbewerb/Anthologie Geschichte mit ihnen „verbunden“), dann habt ihr hier die Kontaktdaten:

Hand in Hand e.V. Wiesbaden

Spendenkonto: 135 114 200

BLZ: 510 500 15

www.handinhandev.org

Während der Wind durch meine Haare streicht, lausche ich dem Rauschen der Wellen. Nur zufällig habe ich dieses Café der Strandpromenade gewählt, doch es erweist sich als wahrer Glücksgriff. Ich habe freie Sicht auf die rotglühende Sonne, die langsam ins Meer zu sinken scheint. Am Nebentisch sitzt eine Gruppe junger Leute. Ich lausche ein wenig, kann mich nicht lösen von den Schilderungen ihrer Eindrücke. Sie sind erst seit einigen Tag hier, wohingegen ich mehr als mein halbes Leben hier verbracht habe. Hier, in Südafrika. Ich muss lächeln. Ich kann mich noch gut an die erste Zeit erinnern. Ich war voller Tatendrang, Hoffnungen und Träume. Das Licht der gleißenden Sonne begrüßte mich, kaum dass ich einen Fuß aus dem Flughafengebäude gesetzt hatte. Ich fühlte mich frei, als wäre ich im Paradies gelandet und die Welt stünde mir offen. Doch schnell waren Wolken am Horizont aufgezogen. Nicht Mama Afrika begrüßte mich hier. Keine vollbusigen Frauen in farbenfrohen Kleidern tanzten auf den Straßen. Niemand lud mich ein in das Herz des schwarzen Kontinents. Ich hatte geglaubt, die Apartheid wäre vorüber; schwarz und weiß – kein Unterschied. Doch ich sah nur Weiße in ihren teuren Autos zu ihren noch teureren Villen brausen. Ich sah nur Schwarze in den überfüllten Taxis. Bei elf offiziellen Sprachen Südafrikas waren es doch nur Englisch und Afrikaans – die Sprachen der Weißen – die mir überall begegneten. Ich kam also an, im Land meiner Träume, und wurde meiner klischeehaften Illusionen beraubt. Denn den vermeintlich wilden Tieren bei ihrem vermeintlich natürlichen Gebaren zuzusehen, während man gemütlich auf der Terrasse einer erstklassigen Safarilodge sitzt und ein fünf Gänge Menü genießt, hat nur bedingt etwas mit dem wahren Afrika zu tun. Natürlich gehören die atemberaubende Natur, die exotischen Tiere, die man nur aus dem Fernsehen oder den heimatlichen Zoos kennt – dort nur Schatten ihrer selbst – ebenso zu Afrika wie das hölzerne Kunsthandwerk, das es touristenwirksam an jeder Ecke zu kaufen gibt. Doch die Menschen dieses Landes kennen auch die Armut. Viele wohnen in den Townships, auf den ersten Blick nicht unbedingt immer als menschliche Behausung auszumachen. Afrika ist ein wildes Land voller Widersprüche.

Mein Blick schweift rüber. Ein alter Mann bietet kleine Tiere aus Perlen und Draht zum Verkauf. Ich habe schon eine beeindruckende Sammlung zu Hause, aber ich kann auch diesmal nicht nein Sagen. Für mich sind es nur ein paar Rand, für ihn ist es ein kleines Vermögen. Strahlend nimmt er das Geld entgegen, noch strahlender darf ich in seiner Kiste wühlen. Ich entdecke einen wunderbaren Schatz, der meine Sammlung fabelhaft ergänzen wird. Der König des Dschungels aus zinnoberroten Perlen, die Mähne hat einen Stich ins Orangefarbene. Die schwarzen Augen funkeln mich an, und ich weiß sofort: der muss mir gehören. Glücklich verlässt mich der afrikanische Straßenverkäufer und glücklich bleibe ich zurück. Ich, die Deutsche. Die ihr Herz in und an Afrika verlor. Ich platziere den Löwen am Rand meines silberglänzenden Tisches.

Der Kellner bringt mein Essen, und während ich genüsslich vor mich hin kaue, denke ich an meine ersten Wochen in diesem Land. Im Kulturschock taumelte ich durch den Alltag und fragte mich ein ums andere Mal, warum es ausgerechnet Kapstadt hatte sein müssen. Ein Abenteuer hatte ich erleben wollen, eine neue Kultur entdecken. Doch nun war ich heillos überfordert und verwünschte mich und meine Courage. Ich fühlte mich beobachtet, an jeder Straßenecke. Sah mich ausgeraubt mit aufgeschlitzter Kehle in dunklen Gassen liegen. Die Schauergeschichten der Daheimgebliebenen hatten ihre Wirkung nicht verfehlt, auch wenn ich sie in der sicheren Heimat noch lapidar abgetan hatte. Doch hier nun sah die Sache anders aus. Ich arbeitete in einem Kinderheim, etwas außerhalb der Stadt gelegen. Für ein halbes Jahr sollte ich als Freiwillige dort zu den helfenden Händen zählen, doch schon nach den ersten Tagen war mir alles zu viel. Diese kleinen Wesen mit den riesigen Augen, die mich ansahen, als würde ich die Antworten auf alle Fragen mit mir bringen. Fast alle von ihnen waren krank, die meisten hatten HIV oder Aids. Mit einem Ozean zwischen mir und dieser Aufgabe hatte ich aufgeklärt abgewunken und auf medizinische Vorsorgemaßnahmen verwiesen, doch nun wurde die Gefahr für Leib und Leben irgendwie greifbar. Ich konnte die Befangenheit nicht abschütteln, fühlte mich schlecht. Ich war die wohlhabende Ausländerin, die ein bisschen im Elend wühlt; Gewissen beruhigt, Lebenslauf aufpoliert, ab geht’s nach Hause in die heile Welt. Alles an Afrika war zu viel für mich, ich wollte nur noch in das nächstbeste Flugzeug springen und in mein durchstrukturiertes Leben in Deutschland zurückkehren. Doch wie ich zu diesem Zeitpunkt, und noch zu vielen weiteren in meinem Leben, feststellen musste, braucht es manchmal einen besonderen Menschen, der allein durch seine Anwesenheit das Leben anderer verändert – mein Leben, in diesem Fall. Er war ein junger Arzt, stammte aus Langa. Gerade erst den Abschluss in der Tasche, half er von nun an mehrmals im Monat unentgeltlich im Kinderheim aus. Zu diesen Zeiten wurde ich ihm immer als Helferin zugeteilt. Seine ruhige Art mit den Kindern und seine Unbefangenheit im Umgang mit ihnen waren ansteckend. Bald schon waren wir ein eingespieltes Team. Freunde. Er lud mich auf ein Feierabend-Bier ein, aber ich bestellte mir lieber einen Appletiser. Ich empfand mich als sehr afrikanisch, und er sah es mir an und lachte ein bisschen. Ich stellte ihm tausende und abertausende Fragen. Wir sprachen über Afrika, und ich musste erkennen, das wir in zwei verschiedenen Welten zu leben schienen. Er bemerkte meine Verwirrung, aber auch mein Interesse, und so lud er mich ein, sein Afrika kennenzulernen. Er zeigte mir die Touristenhotspots, fuhr mit mir auf den Tafelberg hinauf oder nach Robben Island. Aber er nahm mich auch mit nach Langa, wo er noch immer Freunde hatte. Er hatte es zwar aus dem Township heraus geschafft, seine Wurzeln aber hatte er nicht vergessen. Und so lernte ich das wahre Afrika kennen, seine touristenfreundlichen Seiten ebenso wie die harte Realität. Als meine sechs Monate um waren, hatte ich mich verändert. Das Mädchen, das ein halbes Jahr zuvor aus dem Flugzeug gestiegen war, gab es nicht mehr. Ich hatte nicht einmal mehr das Gefühl, sie zu kennen. In Deutschland schloss ich mein Studium ab und begann zu arbeiten. Doch Afrikas Ruf erreichte mich. Ich hatte mich verliebt. Verliebt in das Land und seine Menschen. Verliebt in diesen Mann. Und so folgte ich dem Ruf und kehrte zurück auf den schwarzen Kontinent.

Und nun, bald vierzig Jahre später, bin ich noch immer hier. Afrika ließ mich nie mehr los. Ich sitze in diesem Café, umringt von Touristen. Ich lausche ihren Geschichten, ihren Plänen. Dabei betrachte ich meinen roten Löwen, der noch immer, stolz und starr, am Rand des Silbertisches über mich wacht. Ich fühle mich einsam wie noch nie zuvor in meinem Leben. Am Nebentisch ertönt Gelächter. Ich wende den Kopf und erblicke eine blonde Frau, die dem ihr gegenüber sitzenden Mann ein strahlendes Lächeln zuwirft. Neben ihr ein kleines Mädchen, vielleicht vier Jahre alt. Die Haare zu Zöpfen gebunden, trägt es ein bonbonfarbenes Kleidchen und passende rosa FlipFlops. Das Kind blickt mich an, skeptisch zuerst, doch dann lacht es, lacht aus voller Seele wie nur Kinder es können. Sie kennt kein Leid, keinen Schmerz. Verlust ist ihr fremd. Gram und Neid erfüllen mich, doch ich ringe mir ein Lächeln ab, bevor ich mich wegdrehe. Mein Blick fällt wieder auf den Löwen. Er und ich, darauf scheint es hinauszulaufen. Ist das eine Bilanz für ein Leben? Ein roter Perlenlöwe auf einem silberglänzenden Tisch in einem namenlosen Café? Ich verfalle in melancholische Depressionen, was mir in letzter Zeit häufiger passiert. Mein Leben scheint den Sinn verloren zu haben. Ich starre vor mich hin ins Leere und verliere mich in Grübeleien.
Der zweite Stuhl an meinem Tisch wird zurückgezogen und eine hochgewachsene junge Frau, die meinem zwanzigjährigen Ich erstaunlich ähnlich sieht, nimmt mir gegenüber Platz. Ihre Haare sind schwarz und ihre Haut erinnert an Milchkaffee. Ihr Erscheinen reißt mich aus meinen düsteren Gedanken und ich begrüße sie. „Hallo Liebes“ sage ich sanft und hoffe, sie sieht die Tränen in meinen Augen nicht glitzern. „Hallo Mama“ sagt sie ebenso sanft zurück. Wir schweigen einen Moment gemeinsam, bevor sie leise, kaum hörbar flüstert: „Er fehlt Dir sehr, nicht wahr?“ Ich kann nur stumm Nicken, der Kloß in meinem Hals schnürt mir die Kehle zu. „Ich fühle mich so allein ohne ihn“ presse ich heraus, noch immer bemüht nicht zu weinen. „Ach Mama“, sagt sie. Auch in ihren Augen glitzert es verdächtig. „Du bist nicht allein, Mama, du hast doch noch mich.“ Ja, denke ich. Ich habe noch mein Mädchen. Und die Erinnerungen an einen jungen Arzt, der mich mein Leben lang begleitet hat. Die Erinnerungen an diesen wunderbaren Menschen, Vater meines Kindes, der mir bis zu seinem viel zu frühen Tod Ehemann, Freund und Geliebter war.
Mein Blick fällt erneut auf den roten Löwen und ich denke: „ja, dich habe ich auch noch. Dich und Afrika.“

Any Scot of Mine von Kam McKellar

  • Titel: Any Scot of Mine
  • Autor: Kam McKellar
  • Reihe: The MacLarens of Balmorie #4

Klappentext
In Kam McKellar’s 4th sexy contemporary Scottish romance, it’s been twelve years since Ross MacLaren saw Harper Dean. Now, she’s left Kentucky for Scotland to take back what she claims is rightfully hers—her father’s lost whisky-making recipes. Ross has no intention of giving the woman who broke his teenage heart anything at all. But Harper has other ideas and getting around a six-foot-three Highlander is nothing to a country girl. She’s not giving up, even if that means a little criminal activity is in order…


Harper kommt nach dem Tod ihres Vaters nach Schottland, um dort Bierbrau-Rezepte einzufordern, die ihr Vater mit seiner Ex-Fast-Frau erdacht hat. Auch wenn sie weiß, dass nichts mehr die Familien-Destillerie retten kann, so hat sie es ihrem alten Herrn doch auf dem Sterbebett versprochen und will nun natürlich ihr Wort halten.

Sie mietet sich im Gästehaus von Balmorie Castle ein und begibt sich auf die Suche nach Ross, dem Sohn der Ex-Fast-Frau, ihrem Ex-Fast-Stiefbruder und ihre erste große Liebe. Beide merken schnell, dass auch an ihren Gefühlen nicht viel Ex ist – jedoch sind das zu Beginn eher negative Emotionen, die schnell überkochen. Beide glauben, der jeweils andere hätte sich sang und klanglos von dannen gemacht und die viel deklarierte Liebe nur vorgespielt.

Trotz allen Misstrauens merken die beiden, dass sie einander nicht egal sind – ganz im Gegenteil. Durch die gemeinsame Suche nach den Rezepten müssen sie viel Zeit miteinander verbringen und so werden schnell die kleinen Schmetterlinge wieder aktiv. Doch oh Schreck: das gesuchte Notizbuch wird gefunden – aber weit und breit keine Rezepte zu finden!! Statt dessen fällt ein Zettelchen heraus: Ross hat ihn damals geschrieben, Harper nie bekommen, und so nahm das Elend seinen Lauf….

Kaum hab ich’s in der Rezension zu Teil #3 lautstark gelobt, schon kehrt sich in Teil #4 alles um 😀 Was ist denn da los? Ich dachte wirklich, McKellar hält nichts von unnötiger Konflikt-in-die-Länge-Zieherei…aber scheinbar leider doch 😦 Das ganze Missverständnis zwischen Ross und Harper basiert auf besagtem kleinen Zettelchen, und als Harper die Wahrheit um dieses existenzielle Stückchen Papier herausfindet, da sagt sie es Ross nicht einfach – OH NEIN! Sie läuft weg und kriegt die Krise, weil sie es ihm sagen muss (sehr richtig, gut erkannt, Herzchen), aber nicht will (WARUM um Himmels Willen nicht?????). Den Teil empfand ich als nervig, weil ich es einfach nicht nachvollziehen konnte.

Um direkt im Anschluss noch mal auf hohem Niveau weiter zu meckern: nachdem jetzt die ganzen MacLaren Helden Ex-Marines waren, konnte Ross, der Bierflaschenlabeldesigner (allein für dieses Wort hat sich heute das Aufstehen gelohnt :D) an Overkill-Sexyness nicht mithalten. Auch fraglich, wieso der Knabe in so guter körperlicher Form ist….Aber ok, das ist ein kurzes Geschichtlein, wir wollen uns hier nicht an fehlenden, eigentlich unnötigen Details aufhalten.

Fazit: Im Verhältnis zu den ersten drei Teilen kleine Schwächen, aber immer noch der Hammer. Hab sogar meine Haltestelle verpasst 😀 ein gutes Zeichen, wie ich finde. Wer die Reihe liest, muss hier weitermachen und wird nicht enttäuscht sein. Wann kommt endlich der nächste Teil? ^^

Für 2,68€ gibt’s den Spass bei Amazon käuflich zu erwerben.

5 von 5 Bananen

The MacLarens of Balmorie Reihe
#1 Mad About Plaid
#2 A Scot Like You
#3 The Trouble With Kilts
#4 Any Scot of Mine
#5 Once Upon A Time in Scotland

The Trouble With Kilts von Kam McKellar

  • Titel: The Trouble With Kilts
  • Autor: Kam McKellar
  • Reihe: The MacLarens of Balmorie #3

Klappentext
The MacLarens of Balmorie series continues with Kam McKellar’s 3rd contemporary Scottish romance. Jamie is a wounded Highlander with an attitude and Riley is the kind of woman who can’t resist a challenge.

Riley Brooks’ life is in a tailspin. With divorce papers shoved into her suitcase, she takes off for a much needed vacation to Scotland to see her cousin Lucy wed Ian MacLaren. Highland romance is in the air, but she wants none of it. Neither does Jamie MacLaren. The Scottish farmer is pissed off and bitter, and wants to be left alone. But when Riley’s ex-husband shows up at the castle to reopen old wounds, misery loves company, and Riley and Jamie join forces with a little Scottish whisky to ease their hurts, and maybe open their hearts…

Aber hallo! Nach dem Teil 1 und 2 zum Warmlaufen waren, wird’s jetzt bisschen profunder hier. Riley ist geschieden (was ich in der Liebesromanwelt zwar eigentlich oll finde, denn da soll alles perfekt und ONE BIG LOVE sein – ich mein, wenn ich echtes Leben will, dann geh ich raus vor die Tür :D) und Jamie ist ein kriegsversehrter Soldat. Also mal nicht die perfekten Charaktere nach gesellschaftlichen Standards, die sich hier verlieben dürfen, sonder Leute, die ihr Leben gelebt und Dinge erlebt haben. Dafür, dass ich in meinen Romanen eigentlich am liebsten den unrealistischen Liebesschund hab, fand ich das hier echt Bombe 🙂 Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass sich die beiden eine 6-monatige „Wartezeit“ verordnen, um erstmal alleine ihr jeweiliges Leben wieder auf die Kette zu kriegen. So kann man dann nämlich in eine neue Beziehung gehen, weil man das will und nicht, weil man jemanden braucht, der einen aus dem Elend zieht. Nice!!

Und wie spricht mir die gute Riley aus der Seele, als sie sagt:

„Thanks to all those romance novels she and her cousins had read, she was a sucker for hot men with accents, for warriors and heroes, for men who loved as hard as they fought.“

Badabing. So sieht’s aus 😀

Auch sehr schön ist, was dabei herauskommt, wenn Frauen Rachepläne schmieden 😀 Ich zitiere:

„I just want to bury him to his neck in snow and throw haggis at him.“

Wahrscheinlich ist das schlimmste daran für ’nen Schotten, dass hier gutes Haggis verschwendet wird 😀

Was ich an den Stories von McKellar mag, ist, dass die Konflikte und Missverständnisse zwar da – weil ja auch für die Story notwendig – sind, jedoch nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Klar, das sind hier kurze Stories, da gibt’s halt eh nix langes. Aber ich glaube, die Autorin hätte es auch auf mehr Seiten durchaus drauf, die Glaubwürdigkeit der Geschichte aufrecht zu erhalten.

Fazit: Traumhaft. Sexy Ex-Marine-Schotte mit Akzent, cooles weibliches Pendant. Aber profunder als die ersten zwei Teile. Gute Sache. Die Autorin kann was und ich bin in love. Kam, bitte schreib was langes. So ’nen richtig richtig dicken Schinken. 4000 Seiten oder so. Das wünsch ich mir zu Weihnachten.

1,49€ kostet das Teil aktuell bei Amazon.

5 von 5 Bananen

The MacLarens of Balmorie Reihe
#1 Mad About Plaid
#2 A Scot Like You
#3 The Trouble With Kilts
#4 Any Scot of Mine
#5 Once Upon A Time in Scotland

A Scot Like You von Kam McKellar

  • Titel: A Scot Like You
  • Autor: Kam McKellar
  • Reihe: The MacLarens of Balmorie #2

Klappentext
In Kam McKellar’s 2nd contemporary Scottish romance, Kate Walker tries to restore her wild side by skinny-dipping in a loch while on vacation in Scotland. Too bad she gets caught by a rugged Highlander…

With Balmorie Guest House up and running, Devin MacLaren can finally focus on restoring the holiday cottages on the estate. Recently returned from war, all he wants is the peace and quiet only the Highlands can give him. With Kate’s arrival, that peace goes right out the window. As much as he’d like to avoid the sexy troublemaker, he needs her animal expertise to help his retired military dog, Hildie.

Despite their failed first (and second) meeting, Kate can’t help but be attracted to the solitary Highlander; there’s so much heat lurking behind those solemn eyes that she can’t seem to stay away. There’s more to Devin MacLaren than meets the eye. And while Hildie might need her help, it’s Devin who needs her heart.


Liebe Kam McKellar,

ich feier dich. Allgemein für alles, aber ganz konkret für Momente wie diesen:

„[…] and her break up with He Who shall Not Be Named (one Holden Morten who had earned himself the name Holdenmort for good reason).“

😀

Und mal fix noch ’nen philosophischen hinterher:

„And sometimes real life was better than fiction. Who knew?“

In der Hoffnung auf solche Momente lebt und liest man doch!!

Fazit: Also im Prinzip ist es wie Teil 1 mit anderen Leuten 😀 Aber: why fix if it’s not broken?? Teil 1 war toll, Teil 2 ist es auch. Es gibt Hunde (ja, Plural!!), es gibt wieder ’nen Ex-Marine-Highlander und wieder ’ne tolle Heldin. Sexy und witzig und spritzig und charmant mit viel Chemie zwischen den Charakteren. Ich frag mich, wie viel Freude diese Frau einem bringen kann, wenn sie mal ein richtig langes Buch schreibt…

Für 2,68€ gibt es das gute Stück bei Amazon.

5 von 5 Bananen

Dangerous Destiny von Suzanne und Melanie Brockmann

  • Titel: Dangerous Destiny
  • Reihe: Night Sky Series #0.5
  • Autorinnen: Suzanne und Melanie Brockmann
  • Erscheinungstermin: 26. August 2014

Klappentext

I know her.
Know her from inside the dreams. Inside those terrible, murderous, bloody dreams. I’ve heard her-screaming, her voice mixing in an awful chorus with all those other girls. Little girls.

Please, God.
That’s what one of the little girls keeps saying, in the dream that is not just a dream. Please, God.
But I know better. There’s no escaping this fate. This is destiny.
I must kill Skylar.

Skylar Reid is the new girl at school. Her mom just moved them to Florida—aka The Land of the Living Dead where the average age of her new neighbors was seventy-five—to start over. Skylar is not a fan of the change or her total lack of friends. Until she meets Calvin, a funny, sarcastic boy who doesn’t let being in a wheelchair stop him from verbally shredding their preppy classmates. Skylar’s just about to decide her new school’s not a total loss when an odd girl wearing an oversized trench coat in the murderous Southern heat declares, „You’re one of us.“ And then tries to kill her.

Es handelt sich um das Prequel zur Night Sky Serie, deren erstes Buch im Oktober diesen Jahres auf den Markt kommt. Eigentlich ist YA nicht so meine Baustelle, denn ich will Liebe und nackte Menschen und Gefluche und Blut und umherfliegende Gliedmaßen… 😀 ihr wisst schon. Aber bei Suzanne Brockmann werd ich immer schwach – wenn die ihre Einkaufsliste raushaut, dann kauf ich halt auch die und pack mir die auf’n Kindle 😀 DAS IST LIEBE!!

Und womit? MIT RECHT!! Hab’s in der Bahn gelesen und fast meine Haltestelle verpasst. Kommt voll gut auf Arbeit: Sorry, mein Buch war zu spannend 😀 Hat mich direkt in seinen Bann gezogen und enthält glücklicherweise auch schon die ersten Kapitel von Buch #1!!

Mega gut geschrieben (keine Überraschung hier), tolle Charaktere und wie immer: Dialoge vom Feinsten 😀 Einfach auch mal in der Berliner U-Bahn stehen und vor sich hinlachen 😀 so lief das heute!! Aber gut, wenn ’ne in ihr Buch lachende Alte das schlimmste ist, was dir in der Hauptstadt morgens übern Weg läuft, haste hier eigentlich schon gewonnen … ^^

Fazit: Wie immer bin ich in Love, wenn die Brockmann was auf den Markt wirft. Das Teil ist auch noch kostenlos. Bitte lest es alle und freut euch kaputt!! Von mir gibt’s beide Daumen hoch!!

5 von 5 Bananen

One Hot Scot: A Scandalous Highlanders Holiday Story von Suzanne Enoch

  • Titel: One Hot Scot: A Scandalous Highlanders Holiday Story
  • Reihe: Scandalous Highlanders #0,5
  • Autorin: Suzanne Enoch
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013

Klappentext
While attending her aunt’s wedding in Inverness, Julia Prentiss is literally swept off her feet by a man who kidnaps her for her fortune. Julia manages to escape from his estate in the Highlands, only to find herself alone, lost, and hunted in a strange land. When she stumbles across a naked man in a lake, she thinks her luck has gone from bad to worse…or has it?

Duncan Lenox lives surrounded by enemies, a MacLawry in a land of Campbells. With three sisters at home who rely on him, he’s become a very cautious man. But when an auburn-haired English beauty has nowhere else to turn, he feels obligated to help. When the two are forced to spend the night in an abandoned cottage while a storm rages and enemies circle, they find a mutual passion that could save — or doom — them both.

In dieser kleinen, lieben Kurzgeschichte hilft der Zufall der Liebe auf die Sprünge. Julia steht auf einmal mitten in den Highlands und weiß nicht wohin mit sich. Auf der Flucht vor ihrem Entführer, der doch viel lieber ihr baldiger Ehemann wäre, stolpert sie quasi wörtlich über Duncan. Praktischerweise kann der ihren „Verlobten“ auch nicht leiden und würde, wenn er denn müsste, sich selbst sogar zum Clan der MacLawrys zählen, was Mr. „Ich-stehl-mir-mal-’ne-reiche-Braut“ zum ausgewiesenen Feind macht. Duncan packt also seinen gesamten Altruismus aus und hilft Julia – und das hat natürlich gar nichts damit zu tun, dass er sie irgendwie ganz hot findet ^^

Fazit: Hat nicht so richtig was mit den MacLawrys zu tun, spielt aber im selben Universum. Sehr sympatischer Held, allein für ihn lohnt sich’s schon. Kurzweiliges Lesevergnügen, mit einem Kritikpunkt: warum ist das nur eine Kurzgeschichte und kein ganzer Roman??

5 von 5 Bananen

Kaufbar hier für 1.99€.

Reihenfolge Scandalous Highlanders
#0.5 One Hot Scot: A Scandalous Highlanders Holiday Story
#1 The Devil Wears Kilts
#2 Rogue with a Brogue
#3 Mad, Bad, and Dangerous in Plaid
#4 Some Like it Scot